Realtalk: Instagram will nicht, dass Du über Instagram verkaufst

Die Piñatas 4 | Instagram für Unternehmen & Selbständige

INSTAGRAM UPDATES, NEUE ARTIKEL UND FREEBIES VIA MAIL

Die Piñatas 12 | Instagram für Unternehmen & Selbständige
KOSTENLOS ANMELDEN!

Instagram Ads – deshalb musst Du heute noch mit den Anzeigen starten

Realtalk: Instagram will nicht, dass Du über Instagram verkaufst

Lass uns offen reden!

So schaut es aus: Instagram ist nicht für Dich gemacht!

Heute erwartet Euch ein etwas anderer Blogartikel: Keine Tipps, keine Tricks und auch keine Anleitungen. Der folgende Blogartikel ist aber nicht weniger wichtig, damit Du endlich verstehst, wie Instagram tickt und warum es für Dich als Unternehmen oder Selbständige nicht unbedingt einfach ist, sich auf Instagram & Co. zu positionieren.

Und zwar möchten wir mit Dir heute über folgenden Aspekt reden: Instagram ist nicht für Dich als Unternehmen oder Selbständige gemacht. Oder anders ausgedrückt: Instagram will nicht, dass Du verkaufst. Dabei geht es nicht um Authentizität oder Content ist King-Debatten. Eines können wir dir dabei garantieren: Du musst diesen Umstand verstehen und verinnerlichen, damit Du als Unternehmen oder Selbständige Strategien entwickeln kannst, die wirklich etwas bringen und die nicht einfach nur reine Zeitverschwendung sind.

Doch was bedeutet: Instagram ist nicht für Dich gemacht? Ganz einfach: Instagram setzt alles daran, dass möglichst viele Menschen sich auf Instagram wohl fühlen, damit die App möglichst lange am Markt bleibt. Dabei ist es in erster Linie so, dass wenn Instagram möglichst viele Menschen halten will, Instagram sich eben auch an den Bedürfnissen und Wünschen der Meisten bzw. der größten Zielgruppe orientieren muss. Und das sind eben nicht die Unternehmen und Selbständigen, sondern die Privatpersonen. Sprich: Instagram richtet sich mit seinen Funktionalitäten, aber auch mit seinem Algorithmus an Privatpersonen und ist eben nicht für Dich gemacht – wenn Du ein Unternehmen oder Selbständige(r) auf Instagram bist. Dies ist übrigens auch der Grund, weshalb es Influencer und Instagramer wesentlich einfacher haben, große Reichweiten und Followerzahlen zu generieren. Huch, hier mein Frühstück! Ahja, ich geh jetzt duschen und dies ist mein Shampoo. Influencer und Instagramer benehmen sich vor allem zu Beginn ihrer Karriere oftmals wie Privatpersonen – hoch professionelle Privatpersonen.

Dazu eine kleine Bemerkung am Rande: Diese Priorisierung ist auch in Deinem Interesse – nur dann wenn die App gut gefüllt mit Privatpersonen ist, hast Du als Unternehmen oder Selbständige die Möglichkeit, Kunden auf Instagram zu gewinnen. Instagram wird zudem erst dann zu einer Plattform, auf der sich das Schalten von Anzeigen lohnt. Übrigens: Auch wenn Du im B2B-Bereich unterwegs bist, ist dem so – denn erst wenn viele Privatpersonen sich irgendwo tummeln, dann sind die Unternehmen nicht weit. Schau Dir in dem Kontext unbedingt unsere Blogartikel zu den Themen B2B-Marketing mit Instagram und zum Thema Anzeigenschaltung über Instagram an.

Voges Marketingberatung Gastartikel: Positionierung als Schlüssel zum Erfolg

Instagram will alle Nutzer auf im Instagram-Kosmos behalten – Du musst sie aber da raus holen, wenn Du verkaufen willst.
Verkaufen geht für Instagram gar nicht!

Konfliktpotenzial: In der App oder auf Deiner Internetseite?

Okay, Du hast verstanden, dass Instagram möglichst viele Privatpersonen in der Instagram-App halten möchte, denn nur so bleibt die App im Gespräch! Hierbei geht es um jede Sekunde: In Instagrams Gedanken- bzw. Algorithmus-Welt bedeutet es jedes Mal, wenn eine Privatperson die App verlässt – zum Beispiel fürs reale Leben oder eben, um bei Dir auf der Internetseite etwas zu kaufen – dass sich die Gefahr anbahnt, dass ein User je nachdem nie wieder zurück kehrt. Sprich: Der Algorithmus tickt so, dass Accounts, die die User bei der Stange halten und ihnen Interaktionsmöglichkeiten IN DER APP bieten, bevorzugt werden. Was natürlich bedeutet, dass wenn Unternehmen und Selbständige konsequent bei jedem Post aus der App raus verweisen (um etwas zu verkaufen), dies eigentlich dem Interesse Instagrams entgegen steht. Solche Accounts wachsen meistens irgendwann nicht mehr. Wir fassen zusammen: Du und Instagram – ihr wollt eigentlich zwei verschiedene Sachen, die ich im Widerspruch stehen.

Was bedeutet dies ganz konkret für Dich? Schließlich ist es für Dich als Unternehmen nach wie vor wichtig in den Verkauf zu gehen!

  • Achte darauf, dass Deine Posts und Storys möglichst viele Interaktionsmöglichkeiten bieten, die die Follower in der App ins Tun bringen. Deine Posts und Storys sollen zum Kommentieren, Teilen und Liken animieren.
  • Entwickle Posts, z.B. Mitmachaktionen, die genau darauf ausgerichtet sind.
  • Vergiss jedoch auf keinen Fall in den Verkauf zu gehen. Entsprechend der zur Interaktion animierenden Posts entwickle bitte Pendants, die die Follower auf eine Deiner Customer Journeys schicken.
  • Vermische niemals in einem Post oder in einer Story beide Intentionen. Das wird Deine Follower verwirren, so dass sie weder interagieren, noch sich auf die Customer Journey begeben.
  • Schalte gezielt und professionell Anzeigen, die Deinen Verkaufsprozess unterstützen.

Wir fassen also zusammen: Instagram will nicht, dass Du über Instagram verkaufst,  im Sinne, dass Instagram nur ein Mittel zum Zweck ist. Instagram will höchstens, dass Du IN Instagram verkaufst – ein klares Indiz dafür ist, dass Instagram den Shopping-Prozess rund um Shoppable Posts zukünftig und längerfristig inkl. Bezahlprozess komplett in die App hinein verlegen wird.

Hast Du Fragen zum Algorithmus – dann kommentiere diesen Blogartikel. Wir sind gespannt und werden auf jede Rückmeldung eingehen.

Kommentare

  1. Dies ist der dümmste Artikel, den ich je zu Insta gelesen habe! Die weltweite Community im DIY-, Wellness-, alternativ-medizinischen und spirituellen Bereich findet dort seine Kunden, wie auch Restaurants, Craft-Breweries und kleine Mode-Labels. Ich verstehe nicht was dieser Blogpost bezwecken soll. Sorry, bitte mal besser recherchieren.

    1. Hey Simone, bitte noch mal genau lesen. Wir haben nicht gesagt, dass man mit Instagram nichts verkaufen kann, nur dass es nicht Instagrams (dem Unternehmen Instagram bzw. Facebook) Interesse ist, dass Unternehmen Follower aus der App auf ihre eigene Domains zu schicken – dessen sollte man sich klar sein und es einfach in der eigenen Strategie beachten z.B. die oben genannten Tipps beachten. Ads sind zudem algorithmus-unabhängig und demnach kann man da auch nach Lust und Laune rausschicken – aber da bezahlt man ja auch. Wir selbst verkaufen sehr viel über Instagram und coachen unsere Kunden darin, Kunden mit Instagram zu gewinnen. Es geht darum, dass es einfach für Instagram das primäre Interesse ist, dass alles in der App stattfindet bzw. dass der größte Teil der Interaktion in der App passiert. Dafür spricht übrigens auch, dass die Shop-Funktion längerfristig bis zum Check Out in der App stattfinden wird. Jeder der Instagram bzw. Facebook kennt und wie wir da schon lange am Start ist, weiß dass das auch zu der gesamten Unternehmensstrategie passt. Wir lieben es zu diskutieren, aber bitte nicht sofort mit der „Dumm“-Klatsche kommen.

  2. Toller Artikel, der mich nun echt zum Nachdenken gebracht hat. Ich hatte nämlich tatsächlich das Gefühl, dass meine Posts mit Shop-Button weniger gut ausgespielt wurden. Bin immer noch etwas verwirrt, wie ich mich als Marke mit eigenem Online-Shop am besten präsentiere. Klar gebe ich gerne Einblicke hinter die Kulissen, was bei meinen Fans gut ankommt, aber klar möchte ich auch kommunizieren, dass man eben bei mir schöne Dinge kaufen kann… Danke, dass ihr mit euren Beiträgen etwas Licht ins Dunkel bringt 🙂

    1. Hey Katrin, schön dass wir Dir etwas helfen konnten und dass Du offen für unsere Tipps bist. 🙂 Unser Tipp für Dich: Wenn Du 5 Posts pro Woche hast, dann erstelle einfach 2 Posts, die auf viele Kommentare ausgerichtet sind. Den Rest kannst Du dann für Produktverkauf nutzen. In die Stories dann die authentischen Inhalte. 🙂 Liebe Grüße

  3. Hey ihr zwei, find ich super erklärt und leuchtet total ein. Viele Onlineshop nerven gleich mit Produkt Produkt und wie toll. Ich will doch als Kunde wenn ich gerade auf insta unterwegs bin, nicht gleich mit anderen Links genervt werden. Erstmal inspirieren und dann neugierig öfter vorbei schauen. Und am Ende überzeugt werden nur Loyalität und Qualität! Wenn mich Beiträge ansprechen und Bilder noch dazu dann klick ich gerne mal auf den Link!

    1. Hey Melanie, super! Sehen wir auch so. Wir würden bei diesem Punkt eine Beitragsreihe empfehlen, die mit Shopable-Posts aufgebaut ist und im Wechsel zu anderen Reihen steht. So kriegt man eine gute Balance hin 🙂 Liebe Grüße

Schreibe einen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.