Machst Du alles für Instagram Follower? Mit den richtigen Prioritäten zu mehr Umsatz

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Machst Du alles für Instagram Follower? Mit den richtigen Prioritäten zu mehr Umsatz und Kunden

Die harte Wahrheit

Mehr Follower auf Instagram – Bist Du von Anfang an falsch rangegangen?

Spitz die Ohren! Wir werden Dir jetzt etwas anvertrauen, das Deine Welt erschüttern könnte: Womöglich bist Du von Anfang an falsch an Instagram rangegangen. Wie das gemeint ist? Naja, was, wenn wir Dir sagen würden, dass MEHR FOLLOWER für Unternehmen und Selbständige zwar indirekt wichtig sind, jedoch NICHT AUTOMATISCH mehr Kunden und Umsatz bringen. Wir kennen sie zuhauf aus unseren Coachings und Workshops: Instagram-Accounts, die beispielsweise über 20.000 Follower haben, jedoch noch kein einziges Produkt verkauft haben.

Im folgenden möchten wir Dir ein paar Denkansätze mit auf den Weg geben, die Dir zeigen sollen, dass die Fokussierung auf Kunden Deine Instagram-Strategie umkrempeln wird. Dabei gilt: Versteh uns nicht falsch: Wachstum ist wichtig und bringt Dich weiter, aber konzentriere Dich erst dann auf Dein Follower-Wachstum, wenn Du mit Instagram bereits Kunden und Umsatz generierst. Es zeigt Dir: Die Strategie stimmt, jetzt kann sie breit ausgerollt werden.

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Wir sind absolut dagegen, die 10.000-Follower-Grenze zu verherrlichen. Erstens kannst Du bereits vorher Kunden mit Instagram gewinnen, zweitens manifestiert diese Verherrlichung ein Instagram-Mindset, welches wir komplett ablehnen.
10.000 Follower und nun?

Die magischen 10.000 und die goldene Swipe Up Funktion

10.000 – nicht mehr und nicht weniger. Bei 10.000 Followern liegt die magische Grenze, wenn es darum geht, einen erfolgreichen Account aufzubauen. Zahlreiche Coaches, Social Media-Agenturen oder Youtube-Kanäle werben mit Erfolgsformeln, die Dich in kürzester Zeit an diesen Punkt bringen sollen – zum Teil in weniger als 24 Stunden. Seriös – auf jeden Fall!

Aber warum eigentlich 10.000? Könnten es nicht auch 5000 oder 20.000 sein? Nein! Die Zahl ist nicht zufällig gewählt. Sobald ein Nutzer die 10.000er Marke knackt, schaltet Instagram die sogenannte Swipe Up-Funktion in den Stories frei. Du hast den Begriff vielleicht schon mal gehört. Viele Influencer weisen in ihren Stories darauf hin, dass ihre Follower nach oben wischen sollen, z.B. wenn sie sich für ein bestimmtes Kleidungsstück interessieren. Wer der Anweisung folgt, wird auf eine externe Seite des Herstellers weitergeleitet. Es bieten sich demnach ganz neue Möglichkeiten, Traffic auf der eigenen Internetseite zu generieren, so dass die goldenen 10.000 zu so einer Art Instagram-Sehnsuchtsort geworden sind. 

Ab 10.000 Followern besteht also die Möglichkeit, Links in Deinen Stories zu platzieren. Schön und gut. Dabei solltest Du eines aber nicht vergessen: Du bist kein Influencer – sondern Unternehmen bzw. selbständig. Je nach Geschäftsmodell wirst Du niemals die 10.000 knacken, z.B. wenn Du ein kleines Restaurant in einem kleinen Ort bist. Anders als bei Influencern und Bloggern, sind Deine Einnahmen auch nicht automatisch an mehr Reichweite gekoppelt.

Wir sind absolut dagegen, die 10.000 zu verherrlichen und zwar aus 2 Gründen: Erstens kannst Du mit der DM-Strategie oder ähnlichem auch bereits vorher Traffic auf Deiner Internetseite generieren. Zweitens manifestiert diese Verherrlichung ein Mindset, welches Follower-Gewinnung um jeden Preis über die authentische und aufrichtige Gewinnung von Kunden setzt.

Auch mit nur 1000 Followern kann Dein Business demnach wertvolle Kunden über Instagram gewinnen – und genau darauf wollen wir hinaus.

Voges Marketingberatung Gastartikel: Positionierung als Schlüssel zum Erfolg

Priorisiere die Betreuung bestehender Kunden und Follower gegenüber der Gewinnung neuer Follower. Schließlich haben erstere Dir bereits ihr Vertrauen geschenkt, welches Du nicht enttäuschen solltest.
Erkennst Du Dich vielleicht wieder?

Follower auf Instagram – die größten Denkfehler von Unternehmen und Selbständigen

1. Du kümmerst Dich immer um die Gewinnung neuer Follower und vergisst aus Deinen bestehenden Followern Kunden zu machen!

Manche Irrtümer halten sich besonders hartnäckig. So auch dieser hier: aufgrund der oben beschriebenen Swipe Up- Funktion, machen sich Unternehmen viel zu stark von der Zahl 10.000 abhängig. In anderen Worten: Sie gehen erst in den Verkauf, sobald sie diese Grenze überwunden haben. LOHNT SICH NOCH NICHT – das ist ein Satz, den wir immer wieder in den Coachings und Workshops hören. Das ist ein riesengroßer Fehler! Zum Einen, weil es auch andere Möglichkeiten gibt, um Deine Links zu platzieren, z.B. direkt in Deiner Instagram Bio oder in der Beschreibung Deiner IGTV-Videos. Zum Anderen, weil die Zahl 10.000 schlichtweg nicht für jeden erreichbar ist. Der Handwerksbetrieb von Nebenan etwa wird da kaum heranreichen, ganz einfach weil das Einzugsgebiet gar nicht so groß ist. Muss er aber auch garnicht! Er will schließlich sein Produkt verkaufen bzw. seine Dienstleistung. Dazu braucht man keine 10.000 Follower, sondern einen harten Kern an treuen und begeisterten Kunden. Womit wir beim nächsten Punkt wären.

2. Du schaltest Anzeigen für mehr Follower und nicht für neue Verkäufe

Ein weiteres Problem besteht darin, dass die meisten Unternehmen ihre Anzeigen völlig falsch ausrichten. Vom Grundsatz her sollten Deine Anzeigen darauf abzielen, Deine Customer Journey zu stärken und so im Produktkauf münden. Tatsächlich verwenden die meisten aber die Option „Boost your post“. Eine gute Möglichkeit, um indirekt Follower zu generieren. Mehr aber auch nicht. In diesem Zusammenhang sollte man sich anschauen, wie der Algorithmus von Instagram arbeitet: sind in Deinem Umkreis zu wenig Leute, die deiner Zielgruppe entsprechen, erweitert die App einfach den Radius. So kommt es nicht selten vor, dass Du auf einmal eine große Fanbase hast, bestehend aus besonders likeaffinen Menschen, von denen garantiert niemand dein Produkt kaufen wird. Grundsätzlich solltest Du niemals Anzeigen schalten, wenn Du Deine Customer Journey noch nicht definiert und ausgewertet hast. Zudem bitte immer auf den Facebook- Ad Manager setzen.

3. Du gehst nicht in den Verkauf, weil Du denkst es würde Dein Wachstum stoppen

Gerade in unseren Seminaren hören wir oft Sätze wie: „Wenn ich mein Produkt offen bewerbe, vergraule ich doch sowieso nur meine Follower“. Viele Unternehmer versuchen genau aus dem Grund, ihre Produkte zu verschleiern, ja sie haben je nachdem sogar Angst offen zu kommunizieren, dass sie etwas zu verkaufen haben. Sie reden nicht offen darüber und zeigen sie auch nicht in ihren Stories. Damit wollen sie vermeiden, dass ihre Anhänger sich durch die Werbebotschaften ausgenutzt oder manipuliert fühlen. Wir sagen: totaler Quatsch. Ein Business Profil mit Business- sowie Produkt Infos muss nicht unsympathisch sein. Wenn Du Dich von Anfang an klar und transparent zeigst, bist du auf der richtigen Seite. Zudem sollte Deine Produktkommunikation Teil einer auf Mehrwert ausgerichteten Produkt-Strategie sein. 

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Und jetzt!

Mehr Umsatz auf Instagram: Deine ToDos für Deine Instagram Strategie

Jetzt weißt Du ganz genau, was Du nicht tun sollst. Abschließend möchten wir Dir aber noch zusammenfassend ein paar ToDos für Deine Instagram Strategie mit auf den Weg geben:

  1. Kümmere Dich um Deine bestehenden Kunden und sorge dafür, dass sie sich auch über den Verkauf hinaus auf Deinem Instagram-Account engagieren. Binde sie also aktiv ein und integriere in Deinen Verkaufsprozess Elemente, die Deine Kunden zu Markenbotschaftern machen.
  2. Interagiere mit Deinen bestehenden Followern, denn diese Interaktion wird auch potenzielle neue Follower begeistern: Ah, hier wird sich um die Community gekümmert, hier bleibe ich!
  3. Überleg Dir, wie Du deine derzeitigen Follower als Kunden gewinnen kannst. Was Du dafür tun musst? In erster Linie: authentisch sein. Das erreichst Du z.B. dadurch, dass Du Dein Produkt und die Art und Weise, wie Du Dich nach außen hin präsentierst, in Einklang bringst. Dann solltest Du Deinen Followern natürlich auch hochwertigen Content bieten. Deine Posts sollten einen Mehrwert haben. Vergiss nicht, Du hast es hier mit Menschen zu tun.
  4. Deine Follower sind mehr wert als jede Marktforschungsstudie! Nutze das! Das heißt, beziehe sie mit ein, wo Du nur kannst. Frag sie nach ihrer Meinung, sorge dafür, dass sie auf Deiner Seite interagieren und gib ihnen ab und zu auch mal etwas umsonst, veranstalte z.B. ein Gewinnspiel.
  5. Bilde Dich im Bereich Anzeigenschaltung fundiert weiter. Erst wenn Du die Tools beherrschst und richtig verstanden hast, was das Ganze kann und bringt, solltest Du mit Anzeigenschaltung loslegen.
  6. Skizziere Dein Customer Journeys und schalte niemals Instagram Ads, die diese Journey nicht unterstützen.

Du weißt mittlerweile, dass es einen Unterschied zwischen Followern und Kunden gibt. Du weißt auch, dass es die Kunden sind, um die Du Dich bemühen solltest. Fang einfach an umzudenken und Du wirst sehen, dass sich schon nach kurzer Zeit erste sichtbare Erfolge einstellen werden.

Kommentare

  1. Danke für den tollen Beitrag! Es muss (auch mir) immer wieder gesagt werden – Follower sind nicht alles.
    Was empfehlt ihr zum Thema Gewinnspiel, wenn man noch so wenig Follower hat, dass man keine Produktsamples von Firmen bekommt bzw. keine Firma bereit ist gemeinsam ein Gewinnspiel auszuschreiben?
    LG, Verena

    1. Hallo Verena, genau so sehen wir das auch. Entweder Du verlost als Unternehmen eins von Deinen eigenen Produkten oder Du kaufst selbst etwas und fragst nach, ob es ok ist, dass du es nutzt. Dann würde ich das aber nur machen, wenn es wirklich was bringt. Sonst zahlst Du ja die Werbung für das Unternehmen. Herzliche Grüße

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